Kostenfreier Online-Workshop

Dein Erleben darf Grund genug sein.

Für Frauen, die mit einer narzisstisch geprägten oder emotional unreifen Mutter aufgewachsen sind.

Vielleicht kennst du deine Wahrheit längst.
Und trotzdem beginnt das Zweifeln, sobald du dich für dich selbst entscheiden möchtest.

War es wirklich so schlimm?
Bin ich unfair?
Habe ich alles versucht?

25.09.2026 · 18:30 Uhr · Online · Kostenfrei

Abstrakte, geschichtete Wellenformen in Petrol, Aqua und Koralle

Vielleicht erkennst du dich hier wieder.

Du hast früh gelernt, dass Beziehung sicherer wird, wenn du dich anpasst. Und vielleicht funktioniert dieses Muster heute noch – lange nachdem du es eigentlich nicht mehr brauchst.

01

Du zweifelst an deiner eigenen Wahrnehmung.

Du weißt eigentlich, was passiert ist oder wie sich etwas für dich anfühlt – und fragst dich trotzdem: Übertreibe ich? Bin ich zu empfindlich? Darf ich das wirklich so sehen?

02

Du fühlst dich schnell verantwortlich für die Gefühle anderer.

Du spürst Stimmungen, erklärst, beschwichtigst und versuchst Konflikte zu verhindern – oft noch bevor du überhaupt merkst, was gerade in dir passiert.

03

Grenzen fühlen sich nicht nach Schutz, sondern nach Schuld an.

Ein Nein kann sich anfühlen, als würdest du jemanden verletzen, im Stich lassen oder die Beziehung gefährden.

04

Deine Wut richtet sich eher gegen dich selbst.

Statt „Das war nicht in Ordnung“ entsteht schnell „Vielleicht bin ich das Problem.“ Wut wird zu Schuld, Scham oder Selbstzweifel.

05

Du verlässt dich selbst, um Beziehung zu bewahren.

Du passt dich an, wirst leiser, erklärst dich noch einmal, hältst mehr aus – und bemerkst manchmal erst viel später, wie weit du dich dabei von dir selbst entfernt hast.

Wenn du dich darin wiedererkennst, geht es an diesem Abend um dich.

Nicht darum, deine Mutter zu diagnostizieren. Und auch nicht darum, dir zu sagen, welchen Kontakt du zu ihr haben solltest.

Sondern darum, wieder Zugang zu etwas zu bekommen, das in solchen Beziehungen oft verloren geht:

  • der eigenen Wahrnehmung,
  • dem eigenen Nein,
  • den eigenen Bedürfnissen –

und dem Vertrauen, dass das eigene Erleben Grund genug sein darf.

Was wir an diesem Abend gemeinsam anschauen

Warum die eigene Wahrnehmung unsicher wird

Wenn das eigene Erleben früh in Frage gestellt wurde, lernt das Nervensystem, sich außen zu orientieren statt innen. Wir schauen an, wie dieser Mechanismus entsteht – und warum er nichts über deine Verlässlichkeit aussagt.

Warum Grenzen Schuld auslösen können

Ein Nein war in solchen Beziehungen selten neutral. Wir betrachten, warum Abgrenzung sich wie ein Beziehungsrisiko anfühlt – und was sich verändert, wenn Schuld nicht mehr als Beweis gelesen wird.

Warum Wut zu Scham wird

Wut ist oft die Empfindung, die am deutlichsten zeigt, dass etwas nicht stimmig war. Wir schauen an, wie sie nach innen gewendet wurde – und wie sie langsam wieder Information sein darf.

Wie Rückkehr zu dir beginnen kann

Kleine, tragfähige Schritte: bemerken, benennen, dableiben. Kein Programm, kein Druck – sondern erste Bewegungen zurück in dein eigenes Erleben.

Porträt von Simone Witte, Psychologin

Wer dich durch diesen Abend begleitet

Simone Witte

Psychologin

Ich arbeite traumasensibel mit Menschen, die durch schwierige Beziehungserfahrungen, narzisstische Familiendynamiken und generationenübergreifende Muster geprägt wurden.

Dabei verbinde ich psychologisches Fachwissen mit einem tiefen Verständnis dafür, wie solche Erfahrungen die eigene Wahrnehmung, Grenzen und Beziehungen bis ins Erwachsenenleben beeinflussen können.

Dieses Verständnis ist nicht nur professionell geprägt. Teile dieser Dynamiken kenne ich auch aus meiner eigenen Lebensgeschichte. Diese persönliche Perspektive fließt in meine Arbeit ein, ohne dabei den professionellen Rahmen zu ersetzen.

Mir ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem nicht vorschnell bewertet oder diagnostiziert wird, sondern in dem du beginnen kannst, deiner eigenen Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen.

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